Ecke für Miter / Vermieter und alles rund um Immobilien

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    • Ecke für Miter / Vermieter und alles rund um Immobilien

      Moin.
      Ich bin ja selber Immobilienbesitzer und verwalte selber meine vermietete Wohnungen. Parallel dazu biete dem bekannten Kreis deren vermietete Wohnungen zu verwalten, daher schaffte mir eine Software an, die mich bei der Arbeit unterstützt. Über diese bekomme ständig Neuhigkeiten und Änderungen zu diesem Thema.
      Damit man auch hier im Forum bescheid weißt, werde diese hier veröffentlichen.
      Überhaupt, Thema über Immobilien fellt hier, obwohl das ist ein sehr wichtiger Punkt, was Investitionen betrieft!!!
      Ausserdem, währe nicht verkehrt zu wissen, wohin mit dem Geld, welches an der Börse gewonnen wurde, ausser man verliert wieder an der Börse :D

      Gruß winsi
    • Hochwasserschäden: Trotz Versicherung nicht auf dem Trockenen

      18.10.2010


      Viele Eigentümer bleiben „im Regen stehen“

      Über Regen freut sich wahrscheinlich nur der Landwirt und auch der nur dann, wenn seine Äcker nicht von den Regengüssen unter Wasser gesetzt werden. Für Eigenheimbesitzer ist die Lage da noch unangenehmer, wenn sich nach einer Überflutung des Hauses heraus stellt, dass die Versicherung nicht zahlt.
      Wer sich hier auf seine Wohngebäudeversicherung verlässt wird im Schadensfall im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen stehen bleiben“ Übrigens hat auch ihr Mieter schlechte Karten, wenn er im Falle einer Überflutung auf seine Hausratversicherung baut. Der Schutz dieser beiden Versicherungen erstreckt sich zwar auch auf Schäden durch Leitungswasser. Dieses gilt aber beispielsweise nur bei einem geplatzten Wasserrohr – nicht auf Schäden, die durch witterungsbedingte Einflusse (Niederschläge führen zu einem Rückstau in den Leitungen) oder Hochwasser entstehen. Steht also der Keller oder gar eine Wohnung unter Wasser, wird man in den meisten Fällen auf den Schäden sitzen bleiben.

      Helfen könnte hier eine Elementarschadensversicherung. Sie wird von den Versicherten als Ergänzung zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung angeboten. Mit dieser Versicherung werden Schäden abgedeckt, die durch Überschwemmungen (ohne durch Sturmfluten oder Grundwasser entstandene Überschwemmungen), Erdbeben, -senkungen und –rutsch, Schneedruck und Lawinen verursacht werden.

      Allerdings hat die Sache einen Hacken. Die zu zahlenden Versicherungsprämien richten sich nach der Gefahrenwarscheinlichkeit. Zu günstigen Preisen können sich also nur absichern, bei denen das Risiko des Schadensfalls sehr gering ist. Für diejenigen, die eine solche Versicherung wirklich benötigen würden, sind die Prämien häufig zu hoch. Je nach dem in welchem Bereich man lebt, wird eine Elementarversicherung von den Gesellschaften sogar ganz abgelehnt.

      Hier kann man sich eigentlich nur durch Vorsorgemaßnahmen selbst schützen. Wer also in einem gefährdeten Bereich lebt, sollte für Keller und eventuell Erdrutsch mobile Schutzsysteme vorhalten, mit denen die Öffnungen des Hauses (Türen und Fenster, Entlüftungs- und Lichtschächte) schnell verschlossen werden können. Ja nach dem ist es auch angebracht, eine eigene Pumpe vorzuhalten, die entweder mit einem Benzinmotor arbeitet oder für die auch ein Notstromaggregat vorhanden ist, da bei Hochwasser häufig auch der Strom ausfällt.

      Öltanks sollen auf jeden Fall gesondert gesichert werden, da austretendes Öl zu noch höheren Schäden führen kann, als es das Wasser bereits tut. Es lohnt sich deshalb, zu prüfen, ob der Öltank und seine Leitungen ausreichend gesichert sind. Die Bundesländer haben hierzu eigene „Verordnungen über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS)“ erlassen.

      Um die Schäden in Grenzen zu halten, sollte nach dem Hochwasser sofort mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Dabei ist auf folgende Punkte besonders zu achten:
      • Elektrogeräte und Anlagen erst nach der Prüfung durch einen Fachmann in Betrieb nehmen.
      • Bei ausgelaufenen Schadstoffen sofort die Feuerwehr alarmieren.
      • Schäden durch Fotos dokumentieren und in jedem Fall mit der Versicherung reden (vielleicht kann man auch auf dem Kulanzwege etwas erreichen)
      • Beschädigtes oder zerstörtes Gut erst nach Rücksprache mit der Versicherung entsorgen.

      Autor: Hartmut Fischer


      Ein Wort von mir. Ich denke, dass für solche Fälle, zweckmäßig ist, eine Rücklage zu bilden.
      Rückstellung (steuerlich wirkt sich dieses Gewinnmindern aus) ist hier unzulässlich. Jedoch ist man, bei einer Bildung von Rücklagen, später in der Lage auf einen Geldbetrag zu zugreifen und diesen Verlust über die Steuererklärung abzuschreiben.
    • EEG – Umlage durch Wechsel des Energielieferanten kompensieren.

      Energiepreise: Steigerung zu befürchten.

      Die Umlage für erneuerbare Energien – auch als EEG – Umlage bezeichnet – wurde um knapp 58% auf 3,530 Eurocent pro Kilowattstunde angehoben. Dies wird aller Voraussicht nach zu einer deutlichen Anhebung der Strompreise führen. Das Verbraucherportal Verivox weist deshalb darauf hin, dass man die zu erwartenden Belastungen durch einen Wechsel des Stromlieferanten wieder kompensieren kann. Laut Auskunft des Portals sind Ökostromanbieter häufig günstiger als bisherige Stromversorger.
      Bei zugrunde gelegten Durchschnittswerten und einem angenommenen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden errechnete Verivox , dass sich die Stromkosten im Grundversorgungstararif von 968auf 1.037 erhöhen. Das wäre eine Kostensteigerung von 69 im Jahr.

      Im Vergleich hierzu liegt der günstigste verfügbare Ökostromtarif mit Gütesiegel und monatlich Abschlagzahlung im Schintt750-er ist also um 218 günstiger als das, was der Musterhaushaltung aktuell im Grundversorgungstarif bezahlen muss. Anhand dieser Zahlen lässt sich leicht errechnen, welche Ersparnis durch den Wechsel des Anbieters für Ihre Immobilie möglich ist.

      Allerdings ist bei den Anbietern Ökostrom nicht gleich Ökostrom. Viele Ökostromtarife weisen nur die Stromherkunft nach. Wer durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter etwas für die Umwelt tun möchte, sollte neben dem Preis auch auf strenge Gütesiegel achten. Dadurch wird die Haushaltskasse entlastet und der weitere Ausbau erneuerbarer Energien gefördert, sagt Petre Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.

      Verivox weist zusätzlich darauf hin dass man beim Wechsel des Stromanbieters auf eine möglichst lange Preisgarantie besteht sollte. Hier lohnt es sich, besonders genau im Kleingedruckten nachzuschlagen. Denn die Garantie kann so formuliert sein, dass eine Erhöhung der Preise dadurch nicht ausgeschlossen werden kann. Handelt es sich um eine Preisgarantie, dir trotz Preisänderung durch Steuerhöhung einen festen Preis garantiert, oder besteht eine Preisfixierung? Diese gilt nur für die reinen Energiekosten und Netznutzungsentgelten. Geänderte Steuern und Abgaben wie die EEG-Abgabe können dann trotzdem aufgeschlagen werden.



      PS. Ein "nettes" Brief von Stadtwerke Verden habe ich schon erhalten :(