Parabolischer SAR

    • Parabolischer SAR

      Hallo,

      ich habe vor kurzem den ParaSAR entdeckt.

      Da hab' ich aber ein Problem mit den Einstellungen. In volatilen Situationen und über lange Zeiträume hat der ja eine gute Quote(Standardeinstellungen). Wenn ich dann aber auf den 1Minuten Chart runtergehe, kann man den mit den Standardeinstellungen fast vergessen:S .

      Deshalb müssen da neue Werte her. Hat Jemand Erfahrung :?:
    • Hallo, winsi,

      bei marketindex würde ich den ParaSAR als Indikator für eine kleine "Trendwende" bzw. Trendbestätigung nehmen, quasi in Kombination mit dem Williams %R als Einstiegssignal. Besonders auf dem DAX 5 Minutenchart wäre der schön, doch da gibt der SAR die Signale leider etwas spät :| .

      Richtig, als Einstiegssignal, kann man den SAR mit der Standardeinstellung nur auf dem 15 Minuten- oder 30 Sekundenchart benutzen :thumbdown: .
    • Moin
      Zitat: "Grundlagen: Dieser Indikator stammt aus Welles Wilder’s Buch „New Concepts in Technical Trading Systems", einer Fundgrube für klassische Indikatoren – Konzepte. Wilder, aus dessen Feder der RSI ebenso wie das DMI – Konzept stammt, wollte einen Indikator schaffen, der als Stop and Reverse System Handelsentscheidungen und Risikokontrolle in einem beinhaltet. Dabei entstand ein trendfolgender Indikator, der in aktiven Phasen gute Ergebnisse liefert, in ruhigen trendschwachen Phasen jedoch zu Fehlsignalen neigt.
      Ursprünglich nannte Wilder den Indikator Parabolic - Time/Price – System, da er sich nicht nur aus den Kursdaten berechnet, sondern auch eine Zeitkomponente verwendet. Da es sich im Prinzip um ein Umkehrsystem handelt, hat sich der Name Stop and Reverse als Bezeichnung durchgesetzt. „Parabolic" beschreibt dabei die Form der Indikatorenkurve im Chart, die einer Parabel ähnelt.
      Das Interessante am PSAR ist, dass die Stopmarke mit fortschreitender Dauer des Trades immer näher an den Kurs gezogen wird. Dadurch soll eine effektive Gewinnsicherung erreicht werden. Nachteil des Indikators ist, dass er bei schnellen Richtungswechseln in Seitwärtsphasen regelmäßig an den Extremkursen einsteigt und mit Verlust die Positionen dreht. "
      Link dazu (mit freundlicher genehmigung von tradesignal): tradesignalonline.com/Lexicon/Default.aspx auf der rechten Seite siehst dann alle Indikatoren, die in diesem Lexikon vorhanden sind.

      Zum einen siehst Du seine Nachteile. Dieser Indikator ist auf dem trendfolgersystem aufgebaut, also behällt er auch ihre Nachteile, wie Fehlsignale in trendlosen, seitwärtsphasen. Also, bevor man diesen einsetzt, ist es wichtig Trend zu definieren. Dazu eignen sich Indikatoren aus der Familie "Richtungs- und Dynamikbestimmende".
      Unter anderem, kannst über Indikatoren hier nachlesen: Interessante PDF's / E-Books
      Jetzt, die Einstellung. Man versucht bei den Indikatoren verschiedene Einstellungen auszuprobieren und, wenn eine, man denkt optimale, gefunden wurde, wird diese für den Trading genutzt. Mit der Zeit stellt man fest, dass diese nicht mehr funktioniert!!! Warum? Ganz einfach, Markt ändert sich.
      In Literatur werden offt Zyklen genannt. Und an diese Zyklen ist dann möglich die Einstellungen anzupassen. Denn, zumindest die Oszillatoren filtern später die Zyklen, die nur vorübergehend erscheinen heraus und es bleiben die daminante Zyklen sichtbar.
      Beispiel: wenn man bei der Aktie ein dominanten Zyklus gefunden hat, mit beispielsweise Länge von 20 Tagen, empfielt sich dann die Einstellungen von 10 oder sugar 5 Tagen zu nutzen, bzw. auch beide zusammen.
      Hoffe konnte verständlich erklären.
      Gruß winsi
    • MMMMMMHHHHHHHH,

      also kann man da nur mit den Werten spielen und ausprobieren wie hoch die Trefferquote wird wenn man die Werte verändert :S .

      Im Grunde sollte man dann auf Märkten mit wenig Bewegung einen kleinen Wert nehmen, und auf Märkten mit viel Schwankung den Wert höher setzen, maximal aber auf 0.20. Richtig verstanden?
    • also kann man da nur mit den Werten spielen und ausprobieren wie hoch die Trefferquote wird wenn man die Werte verändert


      Ja, man könnte, doch der Markt wird sich später oder früher verändern und diese Einstellung wird nicht mehr stimmen, bzw. wird Fehler aufweisen. Daher, bin der meinung, dass allein nur nach den Signalen aus den Indikatoren zu handeln, ist ein gefährliches Spiel. Zusammenspiel zwischen Charttechnik und Markttechnik, ist meiner Meinung besseres System.

      Im Grunde sollte man dann auf Märkten mit wenig Bewegung einen kleinen Wert nehmen, und auf Märkten mit viel Schwankung den Wert höher setzen, maximal aber auf 0.20. Richtig verstanden?


      Mit PSAR habe ich nicht viel gearbeitet, wenn dann nehmen ich diesen nur für Bestimmung StopLos. Ob man so, wie Du beschrieben hast, so vorgehen kann, ist halt die Sache des Suchens und Probierens.
      Beispiel: ich entdeckte beim DAX bis jetzt 30 Tage Zyklus und 60 Tage Zyklus. Damit ist für mich die mögliche Einstellungen mehr oder weniger klar. Bei Oszillatoren, wie Momentum oder RSI gehe ich auf 15. Damit sehe ich 30ger und 60ger. Ich kann auch auf 30 Tage Einstellung gehen. Dann wird beispielsweise 30 Tage Zyklus herausgefiltert (entfernt) und man würde der 60ger und ein Zyklus, der Länger dauert als 60 Tage zu sehen sein, je nach dem wie man Traden möchte.
      Gruß winsi
    • Interessant,

      mit denen, also Momentum und RSI, hab' ich mich noch nicht ausgiebig beschäftigt. Die scheinen, wenn man einen Zyklus gefunden hat, gute Ergebnisse zu liefern. Aber wie findet man diese Zyklen heraus? Nach welcher Analysemethode geht das? ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daxbau ()

    • Moin.
      Über Zyklen steht mehr oder weniger genug in der Literatur, leider nur wie man diese für den Trading nutzt und sehr wenig wie man diese suchen kann. Meine Arbeit letzten Monat bezog sich auf die Suche nach nach Möglichkeiten Zyklen zu filtern und lokalisieren. Ich bin noch nicht vertig damit, daher stelle hier erstmal nicht rein. Vielleicht später oder wenn einer oder der anderer an dieser Arbeit mitwirken will.
      Es ist halt sehr viel Mathe :D
      Gruß winsi