Aller Anfang ist schwer?!

    • Aller Anfang ist schwer?!

      Weil ich nicht so genau weiß, in welches Unterforum ich das stecken soll, eröffne ich hier einfach mal - außerdem finde ich, dass es auch noch akzeptabel passt ;)
      Als Student in den Semesterferien und mit inhaltenden "Inflationssteigerungen" habe ich meine Idee Aktienhandel in die Tat umgesetzt.´
      Als Neueinsteiger war da natürlich ein Börsenspiel die erste Anlaufstation, denn so irre bin ich ja nicht, unvorbereitet echtes Geld einzusetzen, ohne vorher die Materie einmal ergründet zu haben.

      Nun so viel, ich kann mit der Funktionsweise Börse als Markt, etc. umgehen - dank eines dain interessierten Gemeinschaftskundelehrers.
      Außerdem habe ich mir schon das Prinzip hinter Optionsscheinen erarbeitet.
      Kommen wir nun zu den wichtigen Entscheidungshilfen, der technischen und der fundamentalen Analyse.
      Dazu habe ich mich auch schon etwas belesen und die fundamentale Analyse ha der liebe GK-Lehrer uns schon zu Schulzeiten verinnerlicht, so dass der Kursknick nach unten der Postaktie nach der Meldung in der Zeitun heute ja mehr als wahrscheinlich war.

      Nun kommen wir zur technischen Analyse. Da habe ich mich versucht in die Materie einzuarbeiten, aber man wird ja von den verschiedenen Modellen mehr als erschlagen, dann dazu noch der ganze Fachjargon.
      Deswegen meine Frage, weil ja hier einige schon ein fundiertes Wissen haben, mit welchen Methoden man als Einsteiger sich zu erst beschäftigen sollte, weil diese leichter verständlich o.Ä. sind.

      Ja, das wäre es erst mal, tut mir Leid für die etwas längere Einleitung, aber ein Abriss des Wissenesstandes finde ich zur Beurteilung für folgende Aufgaben wichtig.
      Außerdem habe ich dann doch keine Lust mich blindlings durch die ganze trader24-Seite zu quälen.
      Außerdem ist die ja auf Daytrader ausgelegt, welche meiner Meinung nach die intraday-Kursänderungen nutzen, um ihr Kapital (hoffentlich) zu vermehren, während der gemeine Anleger wohl meist auf mittlere Laufzeiten schielt.
      Gibt es bei den Analysetechniken für diese "Aktionärstypen" große Unterschiede in den Methoden wieder, oder kann man diese Recht gut übertragen?



      Edit: Habe mich bei meinen ersten virtuellen Käufen neben der fundamentalen vor allem an die Charttechnik gehalten, S-K-S, doppelbottoms, flags etc. - aber wie in winsi's Projektarbeit schon drin steht ist das ganze immer mit einem gewissen Maß an Subjektivität gepaart.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von apophis88 ()

    • Erstmal: Herzlich willkommen!

      Dass du nicht direkt ins blaue hinein Tradest ist wohl eine sehr gute Entscheidung :thumbsup:

      Ob es "den richtigen Einstig" in die techn. Analyse gibt, wage ich zu bezweifeln.
      SInnvoll ist sicher erstmal mit Formationen, FLaggen, was ist eine Unterstützung, was ist ein WIederstand zu beginnen.
      Das vielleicht einfach auf einige Charts aus der Vergangenheit anwenden und dann schauen wie es damals weitergegangen ist, und ob du anhand deine "Analyse" schon dein Konte hättest wachsen lassen können.

      trader24 ist m.M. nach ein ganz gutes Standart- Werk.
      Wer nicht bereit ist viel Zeit ins durcharbeiten von Literatur ist, sollte besser gleich die Finger davon lassen.
      Klar, kann es mal gut gehen, aber längerfristig gesehen hast du nur eine Chance, wenn du dich intensiv damit beschäftigst.
      Bin gerade leider geschäftlich unterwegs und habe meine Bookmarks nicht zur Hand, werde ich dir aber gerne am Wochenende mal zuschicken. VIelleicht ist da etwas aus deiner Sicht interessantes dabei!

      Das die Techn. Analyse nur Subjektive ergebnisse liefert solltest du dir von Anfang an vor Augen halten.
      Aber genauso ist das doch bei der fundamentalen auch! Jeder wertet Nachrichten unterschiedlich wichtig aus.
      Ich hätte bspw. nie mit dem starken Rutsch von Bear Stearns gerechnet...


      Ich weiss nicht ob das "Marketindex- Cockpit" dir etwas sagt, aber dort gibt es auch das Eine oder Andere interessante Video.

      Schönen Abend noch!
    • Hallo apophis,
      denke du hast das ganz richtig erkannt es gibt hunderte von verschiedenen ansaetzen was die technische Analyse betrifft ob nun im Daytrading oder Swing oder Positionstrading im Prinziep nutzen aaber alle Trader ob nun Lang oder Kurzfristig aehnliche Methoden den der Markt verhaelt sich in etwa gleich ob nun im 5 min Chart oder im Wochen Chart man kann die selben Muster ausmachen.
      Nur die Ansaetze wie oben gesagt sind oft grundverschieden. Es wird dir wohl nicht erspart bleiben den Herauszufiltern der dir am besten zusagt, denn egal wer dir einen Tipp gibt wird jeweis sehr subjektiv von seiner Strategie ueberzeugt sein oder andere ablehnen, ob sie dann zu DIr passt steht auf einem anderen Blatt.
      Also eine "Komplettloesung" gibt es in meinen Augen zumindest nicht.
      Die Fundamentale Analyse denke ich ist nur bedingt tauglich zum Traden denn der Markt weiss eigentlich immer eher bescheid als du oder ich, ausserdem ist der Markt der realitat normalerweise mmehr als 3 Monate vorraus, will heissen das die Markteinehmer immer versuchen auf zukuenftige Ereignisse zu spekulieren, z.B. Rezessionn durchnittlich 3 Monate, der Markt wird also in etwa zum Beginn einer Rezession schon wieder anfangen zu steigen ( also das nur als ganz grobes Beispiel und nicht auf die heutige Situation anzuwenden). Auch faellte es schwer hier Verlustbegrenzung (in meinen Augen das wichtigste an der Boerse) effektiv zu betreiben. Aber natuerlich ist es wichtig das Fundamentale einer Aktie zu kennen wenn man sich laengerfristig angagieren will.

      Im Grundgenommen kann ich mich eigentlich nur dem Posting oben anschliessen.
      Boerse ist eine sehr Zeitintensive und Arbeitsintensive Sache nur so mal nebenbei hier n Trade und dort n Trade so funktionierts leider nicht.
      Aber ich denke jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen leider...
      Also ich hatte mir das ganze anfaenglich auch einfacher vorgestellt...
      Ums lesen und lernen kommt man nicht rum und am besten vorweg und nicht durch Fehler wenn das geld mal futsch ist laesst es sich nur schwer wieder zurueckholen zumal das Kapital falls noch vorhanden doch betraechtlich geschmaelert ist.
      Also in meinen Augen sind Analysen und Charttechnik zwar unabdingbar doch denke ich weitaus wichtiger ist ein Moneymanagment... In der Theorie kann man mit einen guten Moneymanagment, mal uebertrieben dargestellt, sozusagen mit einem Muenzwurf in einen Trade einsteigen und austeigen...
      Gruss und viel Erfolg
    • Nun, dass ich ums Lesen und Zeitinvestieren nicht herumkomme, war mir klar.
      Als Physikstudent kenne ich das von meiner Studiumsmaterie ja nicht anders, und wie hat mal ein Mathematiker auch über die Mathematik gesagt: "Die Mathematik ist eine eifersüchtige Göttin".
      Soll heißen, wenn man da nicht genug Zeit reinsteckt, wird man die Schönheit (=Erfolge) nicht finden.
      Aber gerade das macht ja auch die Physik so schön, nach einer gewissen geopferten Zeit eine Erkenntnis zu haben, die einen weiter bringt.

      So verhält es sich ja gewiss auch mit den Börsentechniken.
      Nur bietet meiner Ansicht nach trader24 ja in Etwa eine Übersicht über die gängigsten Analysemethoden, und das würde ich jetzt spontan mal mit einer Seite vergleichen, die einen Überblick über die Physik gibt.
      Und wenn man da als Neueinsteiger, der vlt. sogar schon ein paar tiefere Einblicke in die oberflächlichen Themen genossen hat und sich dann z.Bsp den Artikel über "Theorie der nichtlinearen Dynamik" herauspickt, dass nur den Studenten im Hauptstudium mit Vertiefung theoretische Physik zugemutet wird, der wird sehr bald resignieren.
      Jeder Physiker würde dem Neueinsteiger die "Mechanik" als Einsteig zu Herzen legen.

      Ich weiß, im Kleinklein hinkt dieses Vergleich etwas, weil die Physik in gewissen Teilen aufeinander aufbaut die einzelnen Gebiete, während einige der Analysen wie ich es gelesen habe voneinander unabhängige Werkzeuge sind.
      Trotzdem drückt es ja meine Befürchtung aus, dass ich nicht die komplizierztese Analyseform herauspicke zum Anfang und dann gleich resigniere, sondern eher eine auf den ersten Blick leichter praktikablere.



      Mit meiner Chartanalyse kann ich glaube ich an diesem heutigen turbulenten Tag zufrieden sein, von den 4 im Börsenspiel erworbenen Werten haben 2 im Plus geendet, obwohl ich von Siemens in der 2. Tageshälfte ein stärkeren Aufwärtstrend erwartet hatte, aber wenn man sich dann den Tagesverlauf mit dem DAX auflegt sieht man ja auch, wie der DAX da nochmal nen Abwärtsweg eingelegt hat, der einen positiven Anstieg direkt unterdrückt hat, weil man da ne schönen "konstanten" Kurs sieht.
      Aber mal schauen, ob meine Charteinschätzung so gepasst hat, für die gewählten Werte.
      Außerdem haben die anderen beiden Werte mit minimalem Verlust abgeschlossen.

      Bin ja auch schon alte Charts durchgegangen, da leuchten einen z.Bsp die bearish flags oder doppelbottoms richtig an, aber sie in ihrer Entwicklung auszumachen ist ja dann doch immer noch was anderes.
      Aber dazu ist ja das virtuelle Gehandle da. ^^